Vibe Codex ist aus einer einfachen Beobachtung entstanden: KI-Agenten können heute in einer Stunde schreiben, wofür ein Team früher eine Woche brauchte. Aber Geschwindigkeit ohne Regeln erzeugt Schulden – technische, rechtliche, organisatorische. Also haben wir die Regeln aufgeschrieben. Das ist der Kodex.
Der Kodex
Zur Begriffsklärung: Der Kodex sind unsere zehn Regeln. Der Codex ist unser Blog, in dem wir darüber schreiben, wie sie sich in der Praxis bewähren.
- Der Mensch entscheidet. Die KI schlägt vor, schreibt, prüft. Ob etwas live geht, entscheidet jemand, der die Folgen trägt.
- Kontext vor Prompt. Gute Ergebnisse kommen aus guten Spezifikationen, klaren Regeln und Zugang zum echten Code – nicht aus Zauberformeln.
- Jeden Tag ein lauffähiger Stand. Software, die nicht läuft, existiert nicht. Wir deployen früh und oft.
- Tests sind keine Option. Was die KI baut, prüft die KI – und dann ein Mensch. Beides.
- Keine Geheimnisse im Code. Zugangsdaten gehören in die Umgebung, nie ins Repository.
- Rollback ist Pflicht. Jedes Deployment muss in Sekunden rückgängig zu machen sein.
- Datenschutz ist Architektur. Welche Daten wohin fließen, wird entschieden, bevor die erste Zeile entsteht – und steht in der Datenschutzerklärung.
- Der Code gehört dem Kunden. Vollständig, dokumentiert, ohne Abhängigkeit von uns.
- Ehrlich über Grenzen. Wenn etwas nicht geht oder unsicher ist, sagen wir es. Früh.
- Lernen weitergeben. Jedes Projekt endet mit einem Playbook, damit das Team ohne uns weiterkommt.
Wer dahintersteht
Vibe Codex wird von Menschen mit Hintergrund in IT-Consulting, Microsoft-365-Security und Infrastrukturbetrieb geführt. Wir haben lange genug Systeme betrieben, um zu wissen, was nach dem Deployment passiert – und bauen deshalb so, dass der Betrieb nicht zur Überraschung wird.
Werkzeuge
Wir arbeiten mit Claude Code und anderen Agenten-Werkzeugen, GitHub, Docker und Proxmox. Gehostet wird bei nerdag.ch in der Schweiz. Wir sind an keinen Hersteller gebunden und empfehlen das Werkzeug, das zum Problem passt.