· Praxis

Vom Prompt zum Deployment: die Pipeline

Wie ein Feature bei uns vom Satz „Wir brauchen …“ bis zur laufenden Anwendung kommt – inklusive Rollback, falls es schiefgeht.

Diese Website ist selbst das Beispiel: Sie läuft als Docker-Compose-Projekt, wird über eine API deployt und kann in Sekunden auf den vorherigen Stand zurückgerollt werden. So sieht der Weg eines Features aus.

1. Die Aufgabe

Ein Satz reicht nicht, drei meist schon: Was soll möglich sein, für wen, und was darf nicht passieren. Daraus macht der Agent einen Plan, den ein Mensch liest. Erst dann wird gebaut.

2. Bauen und prüfen

Der Agent schreibt Code und Tests, führt die Tests aus, korrigiert. Regeln aus der Projekt-Regeldatei gelten automatisch. Ergebnis: ein Commit auf einem Branch.

3. Pipeline

git push
  → Tests
  → Abhängigkeiten prüfen
  → Container bauen
  → Deploy hinter dem Reverse-Proxy
  → 60 s Health-Check
  → bei Fehler: automatisch zurück auf den vorherigen Stand

Der Health-Check ist der wichtigste Schritt: Antwortet die neue Version nicht innerhalb einer Minute mit einem sauberen HTTP-Status, wird der alte Stand wieder gestartet – ohne dass jemand nachts aufstehen muss.

4. Nach dem Deployment

Logs lesen, kurz durchklicken, fertig. Das Ganze dauert bei kleinen Features zwischen zwanzig Minuten und zwei Stunden. Nicht, weil die KI so schnell tippt, sondern weil nichts auf jemanden wartet.